
In einer Gruppe Gleichgesinnter erlebst Du ein anderes Land und eine andere Kultur, indem Du gemeinsam mit den Menschen vor Ort an einem sozialen oder ökologischen Projekt arbeitest, den Alltag teilst und Spaß hast.
Das Zusammenleben in einer fremden Kultur ermöglicht Dir, das Land „von innen“ kennen zu lernen. Dabei gewinnst Du nicht nur, wie ein normaler Pauschaltourist, einen oberflächlichen Eindruck. Durch das Teilen von Freude sowie natürlich auch Problemen und Sorgen lernst Du, warum manches woanders eben anders ist.

Zudem zeigst Du Dich durch die Unterstützung eines gemeinnützigen Projektes solidarisch mit den Menschen und deren Anliegen, für die hier gearbeitet wird. Gleichzeitig erfährst Du viel über Hintergründe, Traditionen und Lebensweisen. Manchmal kommt aber auch alles anders als erwartet.

Klar, dass Du Dich in einem anderen Land auf die Situation vor Ort einlassen und die religiösen und kulturellen Einstellungen der Gastgeber respektieren musst.
Unter Umständen müssen dann eben auch mal die Shorts im Rucksack bleiben und dezentere Kleidungsstücke getragen werden. Ein Workcamp ist kein Standardprogramm mit einem vorher festgeschriebenen Ablaufplan im Projekt – darin liegt ja auch der Reiz. Du arbeitest und lebst zusammen mit Menschen, die oft selbst diese Aufgaben ehrenamtlich ausführen. Das heißt, dass nicht immer alles perfekt ist. Aber durch Improvisation, Flexibilität und Engagement jedes Einzelnen kann auch in schwierigen Momenten eine neue Idee entwickelt werden. Wenn jeder Verantwortung übernimmt, klappt es. Dabei solltest Du offen sein für alles Neue und natürlich auch für die anderen Gruppenmitglieder.

In vielen Projekten sind die Lebensbedingungen sehr einfach. Du solltest auf gewohnte Annehmlichkeiten (z. B. fließendes Wasser, Strom) verzichten können. Und Dich auf unbekannte Essensgewohnheiten und Speisen einstellen sowie auf die Unterbringung in Mehrbettunterkünften. Du wirst lernen, mit neuen Situationen umzugehen und zu improvisieren, was sehr viel Spaß machen kann.

Um mit den Menschen vor Ort in Kontakt zu treten, sind Sprachkenntnisse sehr wichtig, demgegenüber sind spezielle Fachkenntnisse oder berufliche Qualifikationen nicht nötig. Natur und eine gesunde Umwelt betrachten die Kolping Jugendgemeinschaftsdienste als kostbare Güter und erwarten vor Dir während Projekt und Freizeit einen sorgfältigen Umgang mit den Ressourcen (z. B. Wasser) und eine angepasste Lebensweise.
Da das Leben unserer Gastgeber sehr oft durch die Religion geprägt ist, wird in vielen Projekten auch unser Tagesablauf hiervon bestimmt sein. Diese Tatsache erfordert von Dir Toleranz und die Bereitschaft, Gottesdienste zu besuchen und zu gestalten.
Unsere Workcamps sind für "Jung und Alt"
Das Mindestalter zur Teilnahme an Workcamps in Deutschland und Europa beträgt 16 Jahre, für Workcamps in Übersee (Afrika, Asien, Süd- & Nordamerika und Ozeanien) 18 Jahre. Es gilt der der Abreisetag als Stichtag!
Eine Altersgrenze nach oben gibt es nicht, jedoch sind die meisten Teilnehmenden unter 30 Jahren.
Ältere Teilnehmende sind natürlich willkommen. Miteinander und voneinander lernen:
Nach wie vor bieten wir auch generationsübergreifende Workcamps für Junggebliebene über 26 Jahre an.
Ab dem vollendeten 26. Lebensjahr müssen wir allerdings, aufgrund wegfallender Zuschüsse einen Preisaufschlag, plus eventueller Flugaufpreis.
Gerne beraten wir Dich hierzu persönlich!
